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Geschichte

Der Sport in Wickerstedt / Geschichte des SV Eintracht Wickerstedt e.V.

Wir möchten an dieser Stelle einen Streifzug durch die Sportgeschichte in Wickerstedt machen. Angefangen beim Turnverein wird im Nachfolgenden besonderer Aufmerksamkeit dem Fußballverein, seiner Entstehung und Erfolgen gewidmet. Am Ende wird dann noch gesondert die Entwicklung der Jugend- sowie Altherrenmannschaft betrachtet, sowie kurz auf die Sportfrauen Wickerstedt, der Freizeitmannschaft Volleyball und dem Wickerstedter Crosslauf eingegangen.

Da es sehr wenige Urkunden und schriftliche Nachweise gibt, können wir uns nur an älteren noch vorhandenen Aufzeichnungen orientieren. So dient z.B. der Bericht über 70 Jahre Sport in Wickerstedt im Jahre 1960 sowie die Aufzeichnungen des Sportfreundes Hans Pfundheller uns als Quelle.

Am 09. August 1890 wurde unter Leitung des Lehrers Karl Ebhardt im Gasthof zum Anker der Turnverein Wickerstedt mit 35 Mitgliedern gegründet.

Bereits im Jahr 1896 wurde eine Damenabteilung mit 15 Frauen gebildet.

Im Jahr 1898 wurde die Vereinsfahne des Turnverein Wickerstedt geweiht.

Am 01.09.1912 wurde ein zweiter Turnverein der „Verein der Freien Turner“ durch die Sportfreunde Arno Lisker, Ernst Putze und den damaligen Bezirksturnwart Otto Franke aus Apolda gegründet. Später wurde im Verein noch eine Sektion Ringen und Handball gegründet.

Im Jahr 1922 wurde von dem Sportverein der „Freien Turner“ ein Spielmannszug gegründet.

1925 geht Wickerstedt mit 29 Siegern beim Turnfest als bester Turnverein hervor.

 

Unser heutiger Sportplatz wurde durch den Arbeiterturnverein in den Jahren 1925/26 gebaut. Die finanziellen Grundlagen wurden durch die Glashütte Jena geschaffen, welche einen zinslosen Kredit zur Verfügung stellte.

Am 04. Februar 1929 hat der Turnverein Wickerstedt laut notariellen Vertrag die Gastwirtschaft „Zum Anker“ in Wickerstedt von der Dampfbrauerei Wickerstedt gekauft. Laut mündlicher Auskunft wurde in den Folgejahren der Saal durch den Turnverein gebaut. Aufgrund finanzieller Probleme musste die Gastwirtschaft und der Saal in den Folgejahren an die Oettinger Brauerei Weißenfels verkauft werden.

Trotz der Umbenennung des Vereines der Freien Turner in “Turnverein Jahn“ am 01.01.1933 und einer damit verbundenen Mitgliedschaft im Verein “Deutscher Turner“ wurde der Verein 1933 verboten.

Während des Krieges ruhte der Sport in Wickerstedt fast gänzlich.

Am 25. März 1946 wurde auf Antrag des Landrates des Kreises Weimar der Verein gelöscht.

Am 20. Februar 1949 wurde auf Veranlassung des Sportfreundes Arthur Schreiber eine Versammlung zwecks Gründung einer Sportgemeinschaft einberufen. Die neu gegründete “Sportgemeinschaft Wickerstedt“ bestand aus 36 Mitgliedern. Unter ihnen waren die langjährigen Mitglieder H. Kaiser und R. Gottschalk, Arthur Schreiber, Heinz Gaudlitz, Siegmar Landes, Hasso Krumbholz, Paul Herrmann und Arno Österreich. Erster Vorsitzender war Otto Germer. Es wurde beschlossen die Sportarten Handball, Fußball und Geräteturnen zu betreiben.

Die SG Wickerstedt legte sich nach kurzer Zeit den Namen “Eintracht“ zu.

Der erste sportliche Erfolg konnte im Jahr 1955 durch die erste Mannschaft mit dem Sieg des Landsportpokals errungen werden.

Durch eine systematische Jugendarbeit besonders durch den Sportfreund Fritz Meier erreichten die Pionier- und Jugendmannschaften sehr gute Erfolge. Ein besonderer Erfolg war die Kreismeisterschaft der A-Jugend 1955 verbunden mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse.

Am 19. Februar 1956 schloss sich die Eintracht Wickerstedt der “Sportvereinigung Traktor“ an, Trägerbetrieb wurde die MTS Apolda-Heusdorf.

Auf Grund der vorhandenen Bedingungen ergab sich eine Trennung im Sport, so dass man sich an der Schule auf die Leichtathletik und in der BSG Traktor Wickerstedt auf Fußball konzentrierte.Verdiente Sportlehrer der  fünfziger Jahre waren Herr Haas, Herr Keßler und Frau Steinwender.

Um die primitiven Verhältnisse mit Umziehen am Wegesrand unter den Bäumen und Waschen im Teich zu beenden, bauten sich die Sportler unser Sportlerheim. Die Materialien bekamen sie durch den Abriss einer alten Scheune. Besonders aktiv waren dabei Otto Hasenbein, Artur Schreiber, Walter Porsch und Heinz Kipp. Am 15. Juli 1956 konnte das in 6000 freiwilligen (NAW) Stunden errichtete Sportlerheim eingeweiht werden.

                  

Links: Bau des Sportlerheims. Mitte & rechts: Bilder einer Urkunde welche bei den Bauarbeiten im Jahr 2010 gefunden wurde.

 

1959 konnte der Werner-Seelenbinder Pokal errungen werden.

Mit Unterstützung der MTS Heusdorf, der LPG „Ilmtal Wickerstedt“ und dem Rat der Gemeinde Wickerstedt wurde zu Beginn der sechziger Jahre ein neuer Sportplatz errichtet. In den zwei Jahren Bauzeit wurde der Hang abgetragen und die zweite Spielhälfte aufgefüllt, so dass ein normgerechter Sportplatz entstand. Der erforderliche Ausweichplatz zur Überbrückung der Bauphase wurde auf den Ilmwiesen Richtung Flurstedt errichtet. In mühevoller Handarbeit setzten Sportfreunde wie Paul Fillsack, Fritz Behrend und Friedrich Kern die Laufbahn instand. Diese wurde vorwiegend für den Schulsport, Sportfeste und als Trainingsbahn für die Leichtathletik genutzt.

1965/66 wurden die A- Junioren Kreismeister und stiegen in die Bezirksklasse auf. Nach einem weiteren Jahr wurde von den A-Junioren der Aufstieg in die Bezirksliga errungen. Diese Erfolge sind mit Otto Rufflet verbunden, der es geschafft hat das kleine Dorf Wickerstedt in Fußballkreisen so bekannt zu machen.     

Staffelsieger Junioren Bezirksklasse 1967/68.

(Oben von rechts): Gerhard Dinter, Dieter Schmidt, Heinz Lips, Dieter Bartkowiak, Dieter Petters, Axel Michel, Trainer Otto Rufflet.

(Unten von links): Jürgen Pohl, Jochen Rosenbauer, Dieter Scharff, Eberhard Hertel, Gerhard Zipfel, Volkmar Hasenbein, Jürgen Breuer, nicht im Bild Egon Pfister.

 

Im sportlichen Bereich der Herren gab es in den sechziger Jahren zwei Pokalerfolge. Der FDGB Kreispokalsieg 1967 wurde durch folgende Mannschaft errungen:

(Oben von links): Hille Emil, Übungsleiter Raubach; Müller, Karl Heinz; Prey Reiner; Geiler, Jürgen; Roller, Gerd; Kipp, Klaus; Wollweber, Fritz; Liebscher, Helmut; Roller, Werner.

(Unten von links): Pfister, Achim; Hasenbein, Karl-Heinz; Evert, Günther; Gaudlitz, Heinz; Tschirner, Lothar; Sommer, Dieter; Martinka, Gerhard.

 

Zwei Jahre später 1969 konnte dann auch der Pokal Goldener Traktor gewonnen werden.

In der Spielsaison 1973/74 wurde dann auch der erste Kreismeistertitel im Herrenbereich unseres Sportvereins errungen. Leider unterlag die Mannschaft in den Aufstiegsspielen gegen Motor Süd Oberweimar 0:3 und gegen UT Erfurt II mit 0:4 und verpasste damit den Aufstieg in die Bezirksklasse.

(Oben von links): Trainer Lothar Tschirner, Benno Schün, Wolfgang Kurby, Dieter Schmidt,Günther Franke, Gerhard Dinter, Dieter Bartkowiak, Sanitäter Paul Hermann.

(Unten von links): Dieter Sommer, Reiner Prey, Karl-Heinz Müller, Günther Bursian, Egon Pfister, VolkmarHasenbein, Manfred Lips.

 

In den Folgejahren kamen die wohl größten Erfolge unseres Sportvereines mit 5 Meisterschaften, 2 Pokalsiegen und im Jahr 1986 der ersehnte Aufstieg in die Bezirksklasse Erfurt durch einen 5:0 Heimerfolg gegen Seebergen.

In der Pokalsaison 1981/82 kamen noch die legendären Bezirkspokalspiele gegen OT Apolda 4:2, UT Erfurt 2:0 und Motor Gotha 2:1, welche allesamt gewonnen wurden. Leider musste unser kleiner Verein im Anschluss, es war das Halbfinale des Bezirkspokals auswärts gegen Landbau Bad Langensalza antreten und verlor klar mit 7:1. Es waren jedoch unvergessliche Spiele für die Mannschaft und die Zuschauer, welche in Strömen die Sportanlage Am Teich besuchten. Zuschauerzahlen von 400 bis 800 Zuschauern waren keine Seltenheit.

Nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse wurde in der Saison 1986/87 ein guter 7. Platz im gesicherten Mittelfeld erspielt. In der folgenden Saison 1987/88, die von vielen Fachleuten als die schwierigste Saison für unseren Verein angesehen wurde, führten wir als Herbstmeister die Tabelle an. In der Fußballwelt und im Vereinsumfeld wurde viel diskutiert und spekuliert, aber die Tabellenführung wurde bis zum Saisonende nicht wieder abgegeben und Wickerstedt wurde nach 26 Spielen mit 42:19 Toren und 39:13 Punkten Staffelsieger der Bezirksklasse und damit verbunden Aufsteiger in die Bezirksliga Erfurt (Die dritthöchste Spielklasse im DDR Fußball).

Mit dieser Mannschaft wurde der Staffelsieg in der Bezirksklasse 1988  erkämpft.

(Oben von links): Trainer Jürgen Breuer; Werner Roller (Vereinsvorsitzender), Bernd Ehrlich (Betreuer), Jens Barthel, Dirk Sliwinski, Stefan Schulz, Martin Lips, Dietmar Rödiger, Wolfram Hasenbein, Dieter Sommer (Sektionsleiter Fußball), Reiner Prey.

(Unten von links): Torsten Reese, Ingo Kipp, Günter Franke, Dirk Rödiger, Matthias Mägdefessel, Sven Lettau, Uwe Reinhardt, Torsten Kurt. Es fehlen: Lutz Reinhardt und Torsten Kludas.

In der Bezirksliga kamen noch die Spieler Bernd Kunze, Sven Thomas, Andreas Letsch, Peter Rost, und Andreas Keltsch zum Einsatz. Damit verbunden kamen Mannschaften wie Motor Gotha; Motor Nordhausen; Union Mühlhausen; Glück Auf Sondershausen oder Rot Weiß Erfurt mit einem jungen Nachwuchsspieler Namens Thomas Linke, welcher es in seiner weiteren Laufbahn bis zum Deutschen Nationalspieler brachte.

Trotz der enormen unterschiedlichen finanziellen und technischen Möglichkeiten zwischen diesen Stammvereinen der DDR-Liga und Bezirksliga und unseres Vereines ging unsere Mannschaft immer mit Stolz und den erforderlichen Kampfgeist in die Spiele. Leider fehlte manchmal auch ein bisschen Cleverness um den einen oder anderen Punkt mehr zu holen.

Nach dem man am Ende der Saison den letzten Platz belegte und damit der Abstieg in die Bezirksklasse feststand, kam die Anfrage vom Bezirksverband über eine erneute Teilnahme im Spielbetrieb der Bezirksliga. Die Mannschaft aus Menteroda hatte sich zurückgezogen. Nach einer Diskussion und anschließender Abstimmung mit der Vereinsführung und Mannschaft wurde einem zweiten Jahr Bezirksligafußball zugestimmt. Nach dieser Saison erfolgte dann der Abstieg in die Bezirksklasse.

1994 konnte auch der Abstieg aus der Bezirksklasse in die Kreisliga nicht verhindert werden.

Im Jahr 1994/95 wurde erneut der Kreismeistertitel errungen und 1999 die Hallenmeisterschaft.

Im Jahr 2004 kam dann der Abstieg aus der Kreisliga in die Kreisklasse und das vorläufige Ende einer spektakulären sportlichen Vereinszeit. An diesem sportlichen Erfolg hatten neben der Mannschaft und dem Trainerteam auch der Vorsitzende Werner Roller und der Sektionsleiter Dieter Sommer großen Anteil.

Am 09.08.1990 wurde der Sportverein erneut umbenannt, aus der BSG Traktor Wickerstedt wurde wieder Eintracht Wickerstedt. Nach mehreren Jahren in der Kreisklasse konnte 2009 der Staffelsieg und damit der Aufstieg in die Kreisliga erkämpft werden. Nach der Einführung der Kreisoberliga im Jahr 2012 konnte durch den Staffelsieg 2013 der Aufstieg in die Kreisoberliga errungen werden. Im gleichen Jahr konnte auch unsere zweite Mannschaft den Aufstieg in die 1. Kreisklasse feiern. Ein ähnliches Kunststück konnte bereits 1978 mit der Meisterschaft der ersten und zweiten Mannschaft gefeiert werden.

Mit diesem Team gelang der 2. Mannschaft 2012/13 der Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

(Oben von links): Holger Pachtner, Thomas Müller, Phillip Müller, Max Lunkenbein, Simon Kaiser, Benjamin Barth, Marcus Lissner, Tino Hagemann, Trainer Torsten Kurt.

(Unten von links): Lucas Richter, Christian Cleemen, Dave Aedtner, Matthias Bursian, Christoph Tschirner, Florian Meyer, Robert Krumbholz, Tristan Prüger.

 

Geschichte/Erfolge der Jugendmannschaften

Die Jugendarbeit nahm seit der Gründung des Vereins immer eine besondere Stellung ein. Es gab bereits vor dem Krieg eine starke Jugendabteilung, welche sich nach der Neugründung 1949 weiter fortsetzte. In einem regelmäßigen Auf und Ab der Nachwuchsabteilung konnten aber immer wieder besonders leistungsstarke Mannschaften geformt werden. Wie bereits erwähnt, konnte unter der Leitung von Fritz Meier bereits 1955 der erste Kreismeistertitel der A-Junioren erkämpft werden, diese Erfolge setzten sich über die Jahre fort. Über die Sportfreunde Otto Rufflet, Egon Mägdefessel, Benno Schün, Dieter Scharff, Joachim Scharff, Ronny Richter, Uwe Lissner, Michael Linke, Bernd Scharff, Peter Richter, Jürgen Müller um nur einige zu nennen, wurde immer wieder eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet. Es konnten mehrere Kreismeistertitel, Pokalsiege und auch Spielzeiten in höherklassigen Ligen erspielt werden. Hier einige Beispiele der letzten Jahre.

Im Jahr 1979/80 konnte mit den A-Junioren die Kreismeisterschaft gewonnen werden.                                                                                               

Im April 1979 wurde der “Junge Welt“ Pokal der Bezirkspokal für Nachwuchsmannschaften in Arnstadt ausgespielt. Es trafen mit Motor Gotha (eine renommierte Bezirksligamannschaft) und Traktor Wickerstedt (Kreisklasse) zwei ungleiche Gegner aufeinander. Die Wickerstedter A -Junioren besiegten im Vorfeld mehrere Bezirksklassemannschaften. Nach großen Kampf mussten sich die Wickerstedter jedoch 5:4 geschlagen geben. Großen Anteil an der Entwicklung der Mannschaft hatte der damalige Nachwuchstrainer Egon Mägdefessel, der die Mannschaft über die meisten Stationen der Entwicklung betreute.

In den 80er Jahren wurde unser Nachwuchs unter anderem vom Sportfreund Benno Schün betreut. Er feierte mit seiner Juniorenmannschaft mehrere Erfolge in den jeweiligen Altersklassen. So gewannen Sie zum Beispiel in der Altersklasse 12/13 1981 den Pionierpokal, 1983 und 1984 Spartakiadesieger, wurden 1985 FDJ- und Junge Welt Pokalsieger und 1985 Jugend-Kreismeister um nur einige Erfolge zu erwähnen.

(Oben von links): Trainer Benno Schün, Falko Reese, Uwe Barthel, Ingo Fleischmann, Jörg Meyer, Andre Schün, Jens Barthel, Marco Eckartsberg.

(Unten von links): Mike Pürschel, Thomas Töpfer, Dirk Rödiger, Torsten Reese, Torsten Schicktanz, Stephan Weber.

 

Am 08.03.1996 wurde bei der Wahl zum Sportler des Jahres der Sportfreund Joachim Scharff zum Ehrenamtler des Jahres gewählt. Unter seiner Regie erstarkte die Wickerstedter Nachwuchsarbeit unser Verein konnte sämtliche Nachwuchsklassen mit Mannschaften besetzen.

Hier die momentan letzte Nachwuchsmannschaft welche in der Landesklasse Erfurt spielte.

Im Jahr 2015 konnte auf Initiative des Sportfreundes Rainer Lips eine F-Juniorenmannschaft als Spielgemeinschaft mit dem Sportverein Schmiedehausen in den Spielbetrieb geschickt werden. Dazu passend organisierte der Sportfreund im Jahr 2016, 2017 sowie 2018 ein Ferientrainigslager in Zusammenarbeit mit dem FC Carl Zeiss Jena. Auf Grund des Erfolges wurde für die kommenden Jahre eine Vereinbarung zur Durchführung des Trainingslagers abgeschlossen dies bietet uns die Möglichkeit unseren Verein im Nachwuchsbereich zu präsentieren.

Aktuell (Saison 2017/2018) spielen unsere F-Junioren (ohne SpG) in der Kreisliga Staffel A und belegen einen hervorragenden 4. Platz von 10 Mannschaften. Unsere C-Junioren (in einer SpG mit SG Medizin Bad Sulza) spielen ebenfalls in der Kreisliga Staffel A und schlossen ihre erste Großfeldsaison als Tabellen-9. ab.

 

Geschichte/Erfolge der Altherrenmannschaft

Nach vielen Jahren konnte auf Initiative des Sportfreundes Günter Franke 1989 wieder eine Altherrenmannschaft gegründet werden. Sie war über viele Jahre eine zuverlässige Stütze in der Vereinsarbeit unseres Sportvereins.

(Obere Reihe von links): Siegbert Zipfel, Bernd Ehrlich, Joachim Scharff, Hans–Jürgen Pohl, Manuel Widmer, Jürgen Hill, Werner Roller.

(Mittlere Reihe von links): Egon Pfister ,Albert Standhardt, Lutz Trischmann, Jörg Schuschies, Torsten Kludas, Dieter Scharff, Andre Büchel, Harald Krumbholz, Manfred Lips, Hans Kern, Ronny Meister.

(Untere Reihe von links): Dieter Sommer, Günter Franke, Hartmut Cleemen, Harald Franke, Peter Richter, Uwe Reinhardt, Frank Thaeder, Ingo Kipp.

Leider musste auf Grund fehlender Spieler die Mannschaft 2014 aus dem offiziellem Spielbetrieb genommen werden. Jedoch helfen viele der Spieler seitdem bei der 2. Mannschaft aus und tragen dazu bei einen geregelten Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. 

Momentan tragen die Alte Herren Freundschaftsspiele aus und halten sich durch Trainingsstunden und anderen sportliche Aktivitäten fit.

 

Frauensportgruppe

Wie bereits erwähnt wurde im Jahr 1896 innerhalb des Turnvereins eine Damenabteilung mit 15 Frauen gebildet.

In den sechziger Jahren wurde erneut eine Frauensportgruppe unter der Leitung von Sportfreund Otto Rufflet gegründet. Leider wurde die Sportgruppe nach wenigen Jahren wieder aufgegeben.                                                                                               

Erst im Dezember 1972 begann dann Frau Irene Stahr mit fünf Frauen erneut eine Frauensportgruppe zu bilden, welche bis heute besteht. Zu der Sportgruppe gehörten Frau Lore Ludewig, Annelore Landes, Helga Trötschel, Edeltraud Pfundheller und Helga Händel.                                                                                                   

Am 17.03.73 trat die Frauensportgruppe auf Anraten von Sportfreund Werner Roller in den Sportverein Traktor Wickerstedt ein. Seit ihrem Bestehen, mittlerweile 43 Jahre, wird die Sportgruppe von Ihrer Übungsleiterin Irene Stahr betreut. Ab 1973 waren es ständig mindestens 15 Frauen. Dazu gehören Beate Pfister, Birgit Gebauer, Marlies Putze, Karin Lissner, Karin Grosse, Roswitha Gröschner, Brigitte Hesche, Renate Rödiger, Rosi Breuerund Gudrun Henkel die der Sportgruppe bis heute angehören. Mit Irene Stahr, Roswitha Gröschner und Renate Rödiger wirkten Sie auch im Vorstand mit und waren stets ein verlässlicher Partner in der Vereinsarbeit. Neben dem Sport wird auch die Geselligkeit in Form von Ausflügen, Feierlichkeiten oder anderen gemeinsamen Aktivitäten  nicht vernachlässigt.

Hier ein Bild der Frauensportgruppe zum vierzigjährigen Bestehen am 08.03.2013.

(Oben von links): Roswitha Gröschner Gudrun Henkel; Konta Barthel; Rosi Breuer; Übungsleiter Irene Stahr; Birgit Gebauer; Renate Rödiger; Petra Pfister; Alwine Reese; Ursula Wiegand; Marlies Putze; Karin Lissner; Helga Meier; Karin Grosse.

(Unten von links): Brigitte Hesche; Doro Hartmann. Es fehlen: Liane Freyer, Renate Grunert und Doris Riedel.

 

Freizeitmannschaft Volleyball

Eine Freizeitmannschaft Volleyball, welche schon seit Jahren in der Schulsporthalle regelmäßig ihrem Freizeitsport nachging wurde 2015 ebenfalls in den Sportverein integriert.

Der Wickerstedter Crosslauf

https://wickerstedter-crosslauf.jimdo.com/

 Am 20. Juni 2015 wurde auf Initiative des Sportfreundes Tino Hagemann und des Organisationskomitees mit den Mitgliedern Marcus Lissner, Rainer Lips, Robert Steiniger und Martin Lips der erste Wickerstedter Crosslauf veranstaltet. Dank der vielen freiwilligen Helfer wurde der Lauf mit 103 Teilnehmern in allen Altersklassen sehr gut angenommen. In den Folgejahren konnte mit mit 167 Teilnehmern in 2016 sowie 177 Teilnehmern in 2017 die Laufveranstaltung weiter ausgebaut und somit neben dem Fußballsport in Wickerstedt ein weiteres sportliches Event zu etablieren werden. Das Anliegen der Veranstalter ist den Lauf in einem familiären Umfeld durchzuführen und für Klein und Groß die Begeisterung am Laufen und Sport zu vermitteln.

Org.-Team des Wickerstedter Crosslaufes aus dem Jahr 2017.

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